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Wieviele Menschen braucht man, um eine Platte aufzunehmen?

Erstellt von: alexsebastian am:


Im günstigsten Fall: Einen. Gewappnet mit einer Klampfe, einem Mikro und einem Aufnahmegerät. Aber wo bliebe da der Spass? Für den Macher und den Hörer?

Meine kommende Platte blackstar’s ascending ist – über die letzten drei Jahre verteilt – mit Unterstützung jeder Menge Menschen entstanden, wie das bei einer großen Rock/Pop Produktion meistens der Fall ist. Was ich persönlich allerdings schade finde ist, dass mit dem Übergang von CDs auf digitalen Musikkonsum nach und nach auch die Booklets verschwinden. Damit geht auch ein wichtiger Bestandteil des Wesens einer Platte verloren: Wer war daran beteiligt? Denn der kreative Input und das Können dieser (zumeist unsichtbaren) Menschen sorgt dafür, dass eine Platte zu dem wird, was sie ist.

Natürlich kann man jetzt verweisen auf Datenbanken wie discogs.com oder allmusic.com, aber leider sind diese meist unvollständig.

Ich gehe diesmal einen ganz anderen Weg, denn Bilder sagen mehr als 1000 Worte: Also habe ich alle an blackstar’s ascending Beteiligten in einem Bild zusammen gefasst. Und das sind nur diejenigen, die – in welcher Form auch immer – an der Musik mitgewirkt haben.

Die Platte (schön, dass sich zumindest dieser Begriff noch hartnäckig hält) befindet sich gerade bei dem Herrn links oben.  Yogi Lang, der diesmal für’s Mastering zuständig ist, kommentierte nach Erhalt der Files per SMS: „ganz schöne ohrwürmer sind das… verflixt! :D“.

Den größten Teil der dreijährigen Produktionszeit habe ich im Studio des Herrn rechts oben verbracht. Karsten Laser, meine rechte und linke Hand an den Knöpfen, Reglern, Kabeln, Mikrofonen und Herr über Sekundreibungen und Arrangement-technische Feinschliffe.

Und dann durfte ich auch noch – bedingt durch eine günstige Sternenkonstellation – mit  Jerry Marotta, Tony Levin und Trey Gunn nicht nur drei Weltklasse-Instrumentalisten kennen lernen, die ich teils seit Jahrzenten bewundere (unten: vierter, zweiter, dritter von links). Nein: Sie spielen sogar auf blackstar’s ascending!

Diese exemplarisch heraus gegriffenen Mitstreiter als Beispiel genannt, wird es auf meiner neu designten Website eine Art digitales Booklet geben, in der die Gesichter hinter der Platte vorgestellt werden. Dazu wird es auch die ein oder andere Anekdote zu lesen geben. Die neue Website wird pünktlich zum Release online gehen. Das Release Date folgt, sobald ich mir mit dem Label darüber einig bin.

Stay tuned!


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